Bonus

Philipp

Wenn ein Tag mies läuft, dann so richtig. Ich dachte, wir würden gemütlich über Wiesen wandern, uns unterhalten. Ich dachte, ich könnte endlich herausfinden, was sie fühlt, was sie wirklich über mich denkt. Dieser Kuss am Strand hat mich vollkommen durcheinandergebracht. Erst hatte ich geglaubt, dass sie mich küsst, weil sie froh war, dass ich noch am Leben bin und mir damit ihre Liebe gestehen wollte. Nur um dann festzustellen, dass sie es für diesen Öxler getan hat. Stefan Öxler. Seit ich von dieser Wette weiß, muss ich mich zusammenreißen, ihm keine reinzuhauen, jedes Mal, wenn ich ihn sehe.

Tja, statt Spaziergang und klärendem Gespräch haben wir ihre Küche gestrichen. Und ich hab das wirklich gern gemacht – ich bin auf einer Baustelle aufgewachsen, ich liebe den Geruch von Staub und frischer Farbe. Aber zu einem klärenden Gespräch kam es dabei nicht. Stattdessen hatte ich einen Mordshunger, miese Laune und somit noch immer keine Ahnung, ob sie mich wirklich mag oder nur davon profitiert, mit dem Bürgermeister auszugehen.

Dieser dumme Kuss am Strand. Er hat mir klar gemacht, dass ich mehr für sie empfinde als nur Schwärmerei. Ich befürchte … ich befürchte, ich hab mich verliebt.

Scheiße.

Natürlich muss uns dann auch noch dieses dämliche Unwetter einen Strich durch den Nachmittag machen. Wir rennen durch den Regen und ich versuche sie mit meiner Jacke vor den Tropfen zu schützen, was ein absolut lächerliches Unterfangen ist, denn ich bräuchte ein ganzes Zelt, um dieses Schmuddelwedda von ihr abzuhalten. Und ständig wiederholt sich dabei ein und die selbe Frage in meinem Kopf: Was ist aus diesem Justin geworden?

Ich habe ihre Videos gesuchtet. Ich glaube, man nennt es binchwatching. Statt mich auf den Wahlvorabend am Samstag vorzubereiten, bin ich vor meinem Laptop gesessen wie ein Stalker, bin mit ihr durch Peru getrekkt, hab mit ihr geweint, als Holly eine Panne hatte und sie nicht genug Geld für die Reparatur und mit ihr gelacht, als sie in Mexiko einen Tanzkurs gemacht hat. Und weil mir irgendwann der Nacken vom Rumliegen wehgetan hat, habe ich eines ihrer Yoga-Videos gemacht. Ich weiß nicht, ob ich befangen bin, aber ihre Videos, ihre Stimme, ihre immer positive Art haben mich völlig gefangen genommen. Aber die Frage ist und bleibt: Was ist mit Justin? Es war die große Liebe. Ewig war er an ihrer Seite und an der Art, wie sie ihn gefilmt und wie sie in die Kamera – also zu ihm – geschaut hat, war mir klar, dass sie ihn wirklich liebt. Also was ist zwischen den beiden vorgefallen, dass es nach der Abreise nach Bali kein Video mehr von ihr gab – seit fast einem Jahr?

Pitschnass erreichen wir den Camper und ich habe Angst, dass ich nie wieder die Gelegenheit habe, sie danach zu fragen, wenn ich es nicht jetzt tue.

Sie fummelt ihre Schlüssel aus der Regenjacke und sucht den richtigen, aber ich will nicht länger warten. Will das nicht während der Fahrt klären. Ich will ihr in die Augen sehen können – nur so kann ich sehen, ob sie was Justin betrifft, lügt oder die Wahrheit sagt. Ich wurde einfach ein paar Mal zu oft angelogen.

»Ida, warte. Ich … Ich muss dich was fragen.«

»Jetzt?« Ihr ist anzusehen, dass sie nur ins Trockene möchte, aber ich muss das jetzt einfach wissen, bevor mich der Mut verlässt, sie das zu fragen.

»Ja, jetzt. Es ist … es ist wichtig.«

»Mach schnell, ich bin klatschnass. Und du auch! Du kannst nicht eine Woche vor der Wahl krank werden.«

Ich war ewig nicht krank. Ich ernähre mich gesund und treibe viel Sport. Jemand wie ich wird nie krank.

Ich nehme all meinen Mut zusammen und schleudere ihr die Frage einfach an den Kopf. »Du und dieser Typ aus deinen Videos, dieser Justin. Ist das vorbei?«

»Justin? Wie kommst du jetzt auf Justin?« Völlig verwirrt blickt sie mich an.

»Ihr habt so … ihr habt so glücklich ausgesehen. Und da dachte ich … Ich dachte, ihr wärd vielleicht … ich weiß nicht.« Gott, hör auf zu stammeln. Das ist ja peinlich. »Vielleicht macht ihr eine Pause oder ward nie getrennt. Vielleicht steht er morgen vor deiner Tür und plötzlich ist … ist alles anders.«

Mit gerunzelter Stirn schüttelt sie den Kopf. »Das mit Justin ist vorbei, Philipp. Der kommt nicht. Weder morgen, noch übermorgen, noch irgendwann. Und das ist auch gut so.«

Wow. Sie klingt ehrlich verletzt. Sofort schrillen bei mir alle Alarmglocken – was hat dieser Typ ihr angetan? »Warum? Warum ist das gut? Was ist passiert? Ihr … ihr ward das perfekte Paar.«

Sie lacht bitter. »Vor der Kamera, ja. Aber dieser Scheißkerl hat mich genauso betrogen wie dich dieses miese Miststück.« Ohja, Steffie war ein mieses Miststück. Aber eines, das jetzt verheiratet ist und mit meinem früheren besten Kumpel das Leben führt, das ich mit ihr führen wollte. »Schlimmer sogar. Glaub mir: Mit dem bin ich durch. Okay?«

»Okay.« Wenn ich jemals herausfinde, was dieser Arsch ihr angetan hat, sollte er besser beten, dass er mir nie begegnet. Hm. Seit wann habe ich eigentlich solche aggressiven Fantasien? Ich bin doch sonst nicht so. Aber Ida … Ida ist so ein zartes Geschöpf – nach außen hin, innen ist sie tough. Ich habe noch nie eine stärkere, willensstärkere Frau gesehen, als Ida Kohnke.

Das Regenwasser läuft ihr über das Gesicht und ich bin nicht sicher, ob ihre Regenjacke wasserdicht genug für diese sintflutartigen Regengüsse sind. Wenn nicht, ist sie jetzt klatschnass. Was hat sie noch gleich an? Oh – eine weiße Bluse. Tja, also wenn die nass ist, dann dürfte man jetzt so ziemlich alles, was darunter liegt, sehen. Wie bei einem Wet-T-Shirt-Contest.

Oh scheiße, ich sollte besser nicht an so etwas denken. Meine Hose spannt sich bereits verräterisch. …

Ungewöhnlich intensiv betrachtet sie mich. Als würde sie einschätzen, ob sie mir vertrauen kann oder nicht, ob ich ein guter Kerl bin oder nicht. Dann tut sie etwas, dass mein Herz fast aus meiner Brust springen lässt: Sie legt mir ihre warme Hand auf die Wange. »Justin interessiert mich nicht mehr« sagt sie. »Aber du. Du interessierst mich.«

Oh mein Herz. Wie es rast. War das etwa das ersehnte Liebegeständnis? Oder interpretiere ich zu viel hinein? Ich will mein Herz nicht zu früh verschenken, nur um dann festzustellen, dass ich mich zum Affen gemacht habe. »Ich denke, du hältst mich für einen Langweiler?«

Ihr Blick wandert über mein Gesicht und bleibt an meinen Lippen hängen. »Das war gelogen.«

Und dann küsst sie mich. Einfach so.

Aber nicht, wie im Rathaus – hektisch und flehend. Auch nicht wie beim Hafenfest oder am Strand für die Fotos – gespielt, gekünstelt. Nein. Diesmal lässt sie sich alle Zeit der Welt. Sie zieht mich fester an sich und streicht mit ihrer süßen Zunge sanft über meine Lippen. Gott, was macht diese Frau mit mir? Plötzlich ist mir egal, ob sie es ehrlich mit mir meint. Mir ist egal, ob das hier für sie eine einmalige Sache ist oder nur einen Schritt zu weit in unserer Abmachung geht. Ich will für einen Moment vergessen, dass wir nur deshalb zusammen sind, weil ich sie darum gebeten habe. Ich öffne meine Lippen und gewährte ihr Einlass, begrüß ihre Zunge mit meiner.

Erst langsam, dann immer fordernder erforscht sie meinen Mund, knabbert so sanft an meiner Unterlippe, dass mein Schwanz in meinen Boxershorts zuckt. Ein leises Stöhnen entfährt mir, woraufhin sie wie erschrocken zurückfährt. Aber ich kann sie jetzt nicht gehen lassen. Es darf nicht nur bei diesem einen Kuss bleiben. Und ob das hier jetzt der Anfang von etwas fantastischem oder das Ende unserer professionellen Zusammenarbeit ist, ist mir für den Moment herzlich egal. Wenn ich pech habe, sehe ich sie nach der Wahl nie wieder. »Enjoy the now« sagt mein Beachpartner immer. Recht hat er, verdammt nochmal. »Lass uns zu dir fahren, wo wir ein Dach über dem Kopf haben.«

»Wir haben Holly«, sagt sie atemlos, »wir haben ein Dach über dem Kopf.«

Oh Gott, das ist so heiß. Sie schließt die Tür auf und zieht mich ungeduldig über den Fahrersitz nach hinten. Bevor ich irgendetwas sagen kann, sowas wie »Ist das auch okay für dich?« oder »Bist du sicher?«, küsse sie mich wilder, fordernder denn je. Ihre Hände streichen über meinen Rücken und ein Schauder fährt mir vom Kopf bis zu den Füßen, dass mir die Knie weich werden. Hungrig fährt sie mir unter das T-Shirt und plötzlich ist alles, was ich trage im Weg. Also mache ich kurzen Prozess und ziehe das nervige T-Shirt aus.

Ihr Blick ruht auf meinem Oberkörper, hinauf zu meinen Augen und dann öffnet sie langsam – unerträglich langsam – den Reißverschluss ihrer Regenjacke und Himmel, nein, ihre Jacke hatte gegen den Regen keine Chance. An ihren Busen ist ihre weiße Bluse nass und ihr Spitzen-BH zeichnet sich deutlich darunter ab. Genauso wie ihre harten Nippel. Ich schlucke trocken. Ich will sie berühren. Ich will diese Brüste berühren, will sie kneten, sie schmecken, sie für immer halten. Oder wenigstens bis der Tag vorbei ist.

Knopf für Knopf öffnet sie ihre Bluse und mein Schwanz zuckt ungeduldig, will endlich raus. Umständlich versucht sie sich die Bluse von den Schultern zu streifen, aber sie ist zu nass und es klappt nicht. »Du musst mir helfen«, bittet sie. Verdammt, wie kann man nur so sexy und gleichzeitig so witzig sein?

»Kein Problem, Babe.«

»Hey, das verstößt gegen Regel drei!«

»Verstößt das hier nicht gegen so ziemlich jede unserer Regeln?« Inklusive meiner bescheuerten Regel, dass keine Gefühle im Spiel sein sollten, die ich eigentlich nur für mich aufgestellt hatte. Ich kenne mich. Ich verliebe mich viel zu schnell, wenn ich jemandem zu nahekomme. So war das jedenfalls mit Steffie. Ein Tanz und sie hatte mein Herz gewonnen. Viel zu leicht hatte ich es ihr geschenkt. Keine Gefühle. Was für eine dämliche Regel.

Sie rümpft ihre niedliche Nase. »Scheiß auf die Regeln, Boss.«

Ich liebe es, wenn sie mich Boss nennt. Ich will etwas witziges darauf erwidern, aber irgendwie ist mir gerade wichtiger, die Stimmung nicht kaputt zu machen. Denn verdammt ja, ich habe die Ehre dieser Wahnsinnsfrau die klatschnasse Bluse von den Schultern zu streifen.

Im Zeitlupentempo streife ich ihr die Bluse hinunter. Was ich da freilege, ist einfach unwiderstehlich. Ihre eleganten Schultern, dieser Schwanenhals, diese Rundungen ihrer Wirbelsäule. Wie könnte ich diese Frau nicht küssen wollen? Also tue ich es. Ich küsse Zentimeter um Zentimeter und ich glaube, sie genießt es.

Klatschend fällt die nasse Bluse zu Boden und ich grinse. Kein sehr sexy Geräusch. Aber dieser BH-Verschluss … Ob ich es noch draufhabe? Mit meinen Zähnen suche ich den Verschluss ab, finde die Ösen und löse sie. Ein verdammt heißer Seufzer entfährt ihr und auf ihrem Rücken unter meinem Mund bildet sich eine Gänsehaut.

Der BH fällt und mit ihm meine Zurückhaltung. Ich will diese Brüste berühren, will wissen, wie sie sich anfühlen. Sollte ich um Erlaubnis fragen? Wirft sie mich raus, wenn ich sie ungefragt berühre? Andererseits lehnt ihr Hinterkopf an meiner Schulter und ich kann ihre harten Knospen sehen. Sanft lege ich meine Hände auf ihre Brüste. Sie fühlen sich weich und prall an. Ich spüre ihre Brustwarzen, die sich unter meiner Berührung zusammenziehen und ich beginne, ihre kleinen Äpfel zu massieren und gleichzeitig an ihrem Ohr zu knabbern, bis ich auch dort eine Gänsehaut spüre. »Willst du mehr?«

»Ja«, wimmert, worauf ich leise lache. Ein Glück, denn ich könnte jetzt nur schwer aufhören. Im Gegenteil. Ich will mehr. Und ich mein pochender Schwanz signalisiert mir, dass er sehr enttäuscht wäre, wenn das hier ein jähes Ende nähme.

Ich wage mich vor an ihre Hose. Öffne den Knopf ihrer Jeans, immer darauf bedacht, ihr die Chance zu einem Nein zu lassen. Mit der einen Hand massiere ich ihre pralle Brust, mit der anderen gleite ich langsam in ihre Hose, fahre mit dem Daumen den Saum ihres Slips entlang und sie seufzt wohlig.

Ich will, dass das hier schön für sie wird, dass sie es aus vollen Zügen genießen kann. Wir sollten dringend die Vertikale verlassen.

»Gibt es hier ein Bett?«

»Philipp«, flüstert sie so sinnlich, dass ich beinahe den Verstand verrliere. »Das hier ist Holly. Hier gibt es nichts, dass es nicht gibt.«

Sie nimmt meine Hand von ihrer Brust, schlüpft umständlich aus ihrer Jeans und steht nur noch in ihrem Slip vor mir. Oh mein Gott, sie ist perfekt. Und ich darf diesen wunderbaren Körper berühren. Himmel, ich will an ihren Brustwarzen lutschen, ihren Bauch ablecken und sonst alles mit ihr tun, das sie zum Stöhnen bringt.

»Komm«, sagt sie und zieht mich mit sich zu der schmalen Leiter, die mir vorher nicht aufgefallen war. Und dann klettert sie nur mit einem Tanga bekleidet vor mir die Leiter hoch. Ihr praller Hintern wackelt vor mir und als sie sich nach vorne beugt, um auf das Bett zu klettern, kann ich mich nicht mehr beherrschen. Ich umfasse ihre Pobacken mit meinen Händen und knete sie. Sie schreit so lustvoll auf, dass mein Schwanz schmerzt vor verlangen. Halb liegt sie auf dem Bett, halb steht sie auf der Leiter und ich würde sie am liebsten genau in dieser Position nehmen. Ob sie es genau so will wie ich? Ob sie schon feucht ist? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Ich schiebe meine Finger unter ihren Slip und sie schreit spitz auf – vor Wonne. Langsam, ganz langsam, fahre ich mit meinem Finger über ihre Spalte. Sie ist so feucht, ich glaube, sie könnte jeden Moment tropfen. Ich streiche über ihre Schamlippen, erforsche ihren Kitzler und sie stöhnt bei jeder meiner Berührungen lustvoll auf. Mein Penis will in sie eindringen, will in sie stoßen, aber ich lasse ihn noch nicht. Ich will wissen, wie sie klingt, wenn sie kommt. Ich führe meinen Finger in sie ein und bewege sanft aber bestimmt meine Hand. Alles an ihr spannt sich an, ihre Atmung beschleunigt sich, ihr Körper droht, sich zu einer Welle der Lust zu brechen. Aber das lasse ich nicht zu. Noch nicht.

Ich ziehe meinen Finger aus ihr heraus. »Hoch mit dir«, sage ich und gebe ihr einen leichten Klaps auf den Po. Ich klettere hinter ihr auf das Bett. Uff, verdammt wenig Platz zum Dach. Kann man da überhaupt beim Sex aufeinanderliegen?

Wie die Venus liegt sie da, ihre Brüste so verführerisch freigelegt, dass ich sie einfach wieder berühren muss. Mein Schwan drängt an ihren Oberschenkel, will endlich freigelassen werden, will berührt werden. Aber ich küsse und sauge abwechselnd an ihrer Brust und ihrer Unterlippe und die Art wie sie stöhnt, macht mich ganz wahnsinnig. Sie schmeckt so gut. Und ihr Stöhnen ist das beste Geräusch auf der Welt. Ich will mehr davon. Ich will wissen, wie sie klingt, wenn sie kommt.

»Ich will dich schmecken, Ida. Ich will wissen, wie du schmeckst.« Ein Stöhnen entfährt ihr, aber das ist noch lange keine Zustimmung. »Darf ich dich lecken, Ida?«

»Ja. Ja, ja!«

Ich küsse mich von ihren Lippen, über ihr Kinn und ihr Brustbein zu ihren Busen abwärts. Dort muss ich einfach innehalten, weil ihre harten Brustwarzen viel zu verführerisch sind. Ich sauge und knabbere daran und liebe die Geräusche, die sie von sich gibt.

Aber ich will weiter. Ich will mehr. Meine Lippen gleiten über ihren Bauch, ich küsse die Stelle an ihrer Hüfte und sie zuckt unter meiner Berührung zusammen. Zentimeter für Zentimeter streife ich ihren Slip ab. Gar nicht so einfach, wenn es zwischen Bett und Decke nur fünfzig Zentimeter Platz gibt – vielleicht lasse ich den Rest der Strecke einfach weg, ich müsste auch so mit meiner Zunge an sie herankommen.

Wieder fahre ich mit meinem Finger über ihre Spalte. Sie ist feucht und geschwollen. Sie stöhnt auf und schiebt ihren Slip selbst bis hinunter an die Knöchel und öffnet dann ihre Beine für mich. Was ich dann sehe, lässt mich grinsen. Da ist doch tatsächlich ein kleiner Kreuz in die Innenseite ihres Oberschenkels tätowiert. »Verdammt, du bist ja wirklich kriminell«, sage ich in Anspielung auf ihre Schwester und die Tättowier-Story. Sie lacht, aber als ich mit meinem Mund ihre Scheide berühre, zieht sie hörbar die Luft ein. Langsam, ganz zu langsam, streiche ich über ihre Schamlippen. Sie stöhnt so göttlich, es soll niemals aufhören, niemals.

»Stöhn für mich, Babe«, raune ich und schlage mit meiner Zungenspitze über ihren harten Kitzler. Sie streckt den Rücken durch, schiebt sich mir entgegen und gerade als ich spüre, wie sich in ihr alles zusammenzieht, legt sie ihre Hand auf meinen Hinterkopf und presst meine Lippen fester an sich.

Ein spitzer Schrei, ein zitternder Körper und ich weiß, sie ist gerade gekommen. Ich lecke sie, bis das Zittern abebbt, einfach weil ich diesen süsslich-sauren Geschmack an ihr liebe.

»Komm her«, flüstert sie, nachdem ihr Körper zur Ruhe gekommen ist. Ich lege mich neben sie küsse ihre zarte Schulter. Mit den Fingernägeln streicht sie über meinen Rücken und das Gefühl ist einfach unbeschreiblich. Ich könnte ewig so bei ihr liegen.

Doch sie drückt mich sanft auf die Seite und ich lege mich den Rücken, nur um sie zu betrachten. Sie ist so schön mit ihren vom Orgasmus geröteten Wangen.

»Ich bin dran«, sagt sie.

»Womit?«

»Ich will auch wissen, wie du schmeckst.«

Mein Schwanz hüpft ungeduldig in die Höhe. Wir haben wohl beide gehofft, dass sie noch immer Lust auf mehr hat.

Sie küsst mich und fährt ganz nebenbei mit ihren zarten Fingern über meine Schultern, meinen Oberarm und Unterarm, kratzt sinnlich die Strecke zurück hinauf und das Kribbeln, das sie mir verursacht, lässt ein Feuer in mir auflodern.

Als nächstes erforscht sie meinen Oberkörper. Viel Saugt an meinen Nippeln, fährt mit ihren heißen Fingern meinen Bauch entlang und ich stöhne vor Verlangen.

Ihre Hand ergreift den Saum meiner Boxershorts und fast wie aus Versehen berührt sie dabei meinen Penis, der demnächst explodiert. Gott, hoffentlich nicht zu früh. Aber diese Frau ist so heiß, ich kann für nichts garantieren.

Beinahe hektisch zieht sie mir die Boxershorts aus und umfasst schließlich meinen Schaft mit fester Hand. Zischend ziehe ich die Luft ein. Seit Donnerstag kann ich nur noch daran denken, wie es wäre, von ihr berührt zu werden. Es ist genauso geil, wie ich es mir vorgestellt habe. Nein. Es ist besser.

Noch während ich darüber nachdenke, berührt ihre Zunge meine Eichel, gleitet darüber und ich stöhne unkontrolliert auf. Langsam, quälend langsam, nimmt sie meinen Schwanz in sich auf, lässt ihn viel zu bald frei, nur um ihn beim nächsten Mal noch tiefer zu versenken. Als sie auch noch an mir saugt, habe ich die Kontrolle über meinen Körper vollends verloren. Alles in mir konzentriert sich auf diese eine Stelle an mir, mein Schwanz zieht sich zusammen und ich drohe zu explodieren, aber ich will nicht, dass es schon aufhört. Ich will noch ein bisschen länger mit ihr spielen.

»Stopp! Ich … Wenn du … Also wenn es …« Gott, was macht diese Frau mit mir, dass ich keinen geraden Satz mehr rausbekomme?

»Halt die Klappe und schlaf mit mir.« Oh fuck.

Sie legt sich auf den Rücken und ich komme ihrer Bitte nach, schiebe mich auf sie und spüre ihren heißen Körper unter mir. Sie öffnet ihre Beine für mich und mein Schwanz findet seinen Weg. Sie ist so unglaublich feucht. Dann tauche ich in ihre heiße, enge Höhle ein und genieße das Gefühl mit jeder Faser meines Körpers.

Langsam, ganz langsam schiebe ich meinen Penis in sie und bei jedem Stoß stöhnt sie so heftig, dass ich glaube, sie könnte ein zweites Mal kommen

»Schneller!«, verlangt sie. »Bitte, schneller!«

Schneller? Aber gerne doch! Ich stoße in sie, kurz und heftig und sie schreit lustvoll unter meinem Körper auf. Zweimal, dann spannt sie sich an, zittert, zuckt und bricht unter mir zusammen. Mein Gott, diese Frau ist so unendlich heiß, wenn sie kommt. Allein der Gedanke daran, wie sie eben gezuckt hat, lässt mich kommen.